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AbP, abZ, ZIE

Handelt es sich bei unserem Produkt um ein geregeltes Bauprodukt bzw. um ein Produkt, für das ein Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis bzw. eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besteht, bestätigen wir dies über unsere Leistungs- bzw. CE-Konformitätserklärungen. Die für unsere Produkte bestehenden Leistungs- bzw. CE-Konformitätserklärungen finden Sie in unserem Internetauftritt unter der Rubrik "Service". Bitte prüfen Sie, ob das von Ihnen gewünschte Produkt davon erfasst ist und ob die von Ihnen beabsichtigte Verwendung damit möglich ist. Wenn für Ihr individuelles Vorhaben die im folgenden genannten Instrumentarien nicht vorhanden sind oder darüber hinausgehende Anforderungen bestehen, beraten und unterstützen wir Sie auf Anfrage gerne.

  • Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (AbP) finden Anwendung, wenn Regelwerke zur Beurteilung vorliegen und deren Verwendung nicht der Erfüllung erheblicher Anforderungen an die Sicherheit baulicher Anlagen dient. Es wird von einer anerkannten Prüfanstalt erteilt. Auch bei diesem Genehmigungsinstrument können Auflagen formuliert werden, die z.B. besondere Bedingungen für die Herstellung und Überwachung definieren.
  • Die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) auf Antrag des Herstellers oder Anbieters für Bauprodukte oder Bauarten erteilt. Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ist der Nachweis der Verwendbarkeit eines nicht geregelten Bauproduktes oder einer nicht geregelten Bauart nach den Landesbauordnungen. Zur Beurteilung sind dem zuständigen Sachverständigenausschuss (SVA) des DIBt i.d.R. sowohl experimentelle Untersuchungen als auch eine gutachterliche Stellungnahme vorzulegen, aus denen die Tauglichkeit des Produktes für den gewählten Anwendungsbereich zweifelsfrei hervorgeht.
  • Bauprodukte oder Bauarten, die nicht unter eingeführte technische Baubestimmungen fallen oder für die kein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (AbP) und keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) vorliegt bzw. die stark davon abweichen, bedürfen einer Zustimmung im Einzelfall (ZiE) entsprechend der jeweiligen Landesbauordnungen. Dies sind vor allem Überkopfverglasungen, begehbare Verglasungen und bestimmte absturzsichernde Verglasungen. Bei diesem Verfahren wird die Standsicherheit in der Regel durch Versuche und Berechnungen nachgewiesen. Dem Zustimmungsantrag sind alle erforderlichen bautechnischen Nachweise beizufügen (Nachweis der Standsicherheit, der Gebrauchstauglichkeit, des Brand-, Schall- und Wärmeschutz).